Die 90er Jahre

TuS 84/10

 


1990 stieg die Mitgliederzahl auf 2.371

540 Sportler fanden sich am Bahnhof Bergeborbeck ein, um mit einem Tanz-Musik-Sonder-Zug der Deutschen Bundesbahn nach Güls an der Mosel zu fahren. Es war alles für eine zünftige Fahrt vorbereitet. Im Tanzpalast von Güls erlebten die Teilnehmer unterhaltsame Stunden bei ausgelassener und guter Stimmung.

Für alle Altersgruppen waren Kurse für .Kung Fu. und .Tai Chi Chuan. im Angebot.
1991 kehrte die Mannschaft der Prellball-Damen II überraschend mit einem 5. Platz von den Deutschen Meisterschaften zurück.
1992 erreichte der Verein seinen höchsten Mitgliederstand. Er war damit mitgliedermäßig der drittstärkste Verein in Essen. 2457 Sportler übten in 17 Abteilungen.
Seit drei Jahren und in 17 Meisterschaftsspielen ungeschlagen schafften die Tennis-Senioren den Aufstieg in die 2. Verbandsliga.
Marc Stannat holte sich den Deutschen Meistertitel im Trampolin-Synchronturnen.

1993 trumpfte Rolf Buschmann mit einem dritten Platz bei den Deutschen Tennis-Senioren-Meisterschaften auf.
Ferdi Pretz, der seit 1978 als Vorsitzender die Entwicklung des Vereins prägte und positiv beeinflusste, gab sein Amt an Günter Mittmann ab.
Martin Wieser holte sich bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten den Titel über 800 m. Der B-Jugendliche gewann souverän in 1:53,18 Minuten.
Die Leistungsturnerinnen beweisen seit Jahren hohes Leistungsniveau. In Duisburg erturnten sie in zwei Altersgruppen den .Rhein-Ruhr-Pokal..
1994 feierte der Verein mit einem Festakt in der Dampfbier-Brauerei sein 110-jähriges Bestehen.

Mit einem großen Spiel- und Sportfest für die .Kleinen. und mit einem .Tag der offenen Tür. für die etwas Älteren fand das Jubiläum seinen sportlichen Höhepunkt.
Als Turnfest-Siegerin im .Wahlkampf. unter 1219 Konkurrentinnen kehrte Sabine Reichart vom Deutschen Turnfest in Hamburg heim.
Martin Wieser gewann als A-Jugendlicher bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten über 800 m in 1:51,78 Minuten die Bronzemedaille. Seine persönliche Bestzeit schraubte er auf 1:50.81 Minuten (Stadtrekord).
Nach zweijähriger Pause nahmen die Handballer den Spielbetrieb wieder auf.

1995 waren 11 Turnerinnen beim Endkampf der Rheinischen Gerät-Wettkämpfe mit zwei Siegen, zwei zweiten und einem dritten Platz erfolgreich.
Die Handball-Herren erreichten die Hauptrunde des Handball-Pokals auf Verbandsebene.
1997 schaffte die I. Handballmannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga.
Nach ihrem Abstieg 1996 gelang den Fußballern der Wiederaufstieg in die Kreisliga A.

1998 übernahm der Verein als Betreiber die eigenverantwortliche Nutzung des Hallenbades Borbeck. Das Bad wurde in ein Sport-, Gesundheits- und Freizeitzentrum (SGZ) des TuS 84/10 um- und ausgebaut.
700 Zuschauer waren Zeuge beim Triumph der TuS-Fußballer im Endspiel um den Pokal des Kreises Nordwest. Sie besiegten den Favoriten Sportfreunde Katernberg mit 1:0 Toren. Im Endspiel um den Stadtpokal unterlagen sie dem ETB SW Essen.

Mit 61 Teilnehmern stellte der Verein das größte Kontingent des Turngau Essen beim Deutschen Turnfest in München.
Ab 1999 gehört eine Tauchsportabteilung zum Verein.

In vollem Umfang begann ein attraktives Kursprogramm im Sport- und Gesundheitszentrum (SGZ).
Die Fußballer unterlagen im Endspiel um das Borbecker Banner gegen Rot-Weiß Essen.